A.01Lage
Die Anfragen sind da. Sie versanden nach dem Angebot
Das ERP schreibt das Angebot und kennt den Auftrag ab der Bestellung. Was dazwischen liegt, ob jemand nachgefasst hat, wann und mit welchem Ergebnis, steht nirgends. Dort geht der Auftrag verloren, und niemand merkt es: Von innen sieht es aus wie „der Kunde hat sich nicht mehr gemeldet“.
−2 %
Produktion im Maschinenbau 2026, real. Das vierte Rückgangsjahr in Folge
Zwölf Quartale Rückgang seit Anfang 2023. Wer heute so viele Angebote schreibt wie vor drei Jahren, bekommt weniger zurück und weiß nicht, ob es am Markt liegt oder am eigenen Ablauf.
VDMA, Produktionsprognose
17.09.2026
50 %
der Interessenten bekommen nie einen zweiten Kontaktversuch
Dabei kommen 93 Prozent der Abschlüsse bis zum sechsten Versuch zustande. Erst danach kippt es. Die Versuche zwei bis sechs sind genau die, die im Tagesgeschäft ausfallen.
US-Vertriebserhebungen, branchenübergreifend
2011–2016
A.05Passung
Für Betriebe, die auf Anfrage fertigen
Die Branche ist zweitrangig. Was zählt, ist das Geschäftsmodell: Für jeden Auftrag wird erst ein Angebot gerechnet.
Passt
- Maschinenbau, Metallverarbeitung, Zerspanung, Blechbearbeitung, Sondermaschinen- und Anlagenbau
- 20 bis 99 Beschäftigte, Einzelfertigung und Kleinserie
- Für jeden Auftrag erst ein Angebot: rund 20 oder mehr im Monat, Auftragswerte ab etwa 5.000 €
- Anfragen über Website und info@, Angebote in Excel oder im ERP, kein oder kaum genutztes CRM
Passt nicht
- Konzerne. Ich baue für einen Betrieb, in dem die Geschäftsführung selbst entscheidet
- Serienfertiger und Lohnfertiger ohne eigenen Angebotsprozess
- Wer mehr Anfragen hat, als er abarbeiten kann. Dann ist Nachfassen nicht das Problem
- Wer neue Anfragen kaufen will. Dafür bin ich nicht der Richtige